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JACASA Letter 04.05.2024

Zeyni Feller Online Redakteurin
4. May 2024 / 5 Min. Lesezeit

Aktuelle Artikel

Vorsicht: Baugenehmigungen können schnell verfallen

Baugenehmigungen sind essentiell für Bau- und Umbauprojekte, doch ihre Gültigkeit ist zeitlich begrenzt und variiert je nach Bundesland. Rechtsanwältin Claudia Stoldt empfiehlt, Bauanträge erst zu stellen, wenn der Baubeginn sicher ist. In Berlin beträgt die Gültigkeit zwei Jahre, in den meisten anderen Bundesländern drei Jahre, in Bayern und Rheinland-Pfalz vier Jahre und in Brandenburg sechs Jahre. Wird nicht innerhalb dieser Frist mit dem Bau begonnen, erlischt die Genehmigung und ein neuer Antrag ist nötig. Eine Verlängerung der Frist ist möglich, setzt jedoch voraus, dass die Baupläne den aktuellen Baurechtsvorschriften entsprechen. Zudem kann eine Baugenehmigung ihre Gültigkeit verlieren, wenn der Bau länger als ein Jahr unterbrochen wird, außer in Brandenburg, wo andere Regelungen gelten.

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BGH-Urteil stärkt Mieterrechte bei Mietpreisbremse

Ein neues Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) hat wichtige Klarstellungen zur Mietpreisbremse in Deutschland gebracht, die seit 2015 Mieter vor übermäßigen Mietsteigerungen schützt. Der BGH hat entschieden, dass der Auskunftsanspruch des Mieters nach § 556g Abs. 3 BGB eigenständig verjährt, was es Mietern erleichtert, Informationen über zu viel gezahlte Miete zu erhalten und entsprechende Rückforderungen zu stellen. Mieter können nun leichter Auskunft über die Zulässigkeit der vereinbarten Miete verlangen, was insbesondere bei Verstößen gegen die Mietpreisbremse wichtig ist. Trotz dieser Stärkung der Mieterrechte gibt es Ausnahmen, wie bei neuen oder modernisierten Wohnungen. Der Artikel empfiehlt, sich frühzeitig rechtlich beraten zu lassen, um die komplexen Regelungen zu verstehen und Ansprüche geltend zu machen. Rechtsanwalt Hermann Kaufmann bietet Unterstützung für betroffene Mieter, um überzahlte Mieten zurückzufordern.

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Luxusmarken erobern den Immobilienmarkt

Luxusmarken wie Mercedes-Benz, Prada und Rolex erweitern ihr Portfolio um exklusive Immobilienprojekte. Diese Entwicklung verändert die Wohnkultur, indem sie Luxuswohnungen mit Markenidentität anbietet. Mercedes-Benz hat kürzlich in Dubai einen Wohntower für eine Milliarde Euro errichtet, der 150 Luxuswohnungen umfasst. Die Preise reichen von 2,8 Millionen Euro für eine Standardwohnung bis zu 19,8 Millionen Euro für ein Penthouse. Diese branded residences bieten nicht nur luxuriöses Wohnen, sondern auch ein Prestige, das durch die Markenassoziation verstärkt wird. Dieser Trend zeigt, wie tiefgreifend Marken unser Lebensumfeld prägen können, indem sie nicht nur Produkte, sondern auch Lebensstile verkaufen.

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Aufstieg und Fall von René Benko und Signa

René Benko, der Gründer des Immobilienimperiums Signa, ist laut Berichten der österreichischen Zeitung ‘Standard’ privatinsolvent. Die Insolvenz folgt auf das Ausscheiden Benkos aus der Signa Holding, die unter anderem Luxusimmobilien und Handelsunternehmen wie Galeria Karstadt Kaufhof besaß und 2021 in die Insolvenz rutschte. Ein wesentlicher Grund für Benkos finanzielle Probleme ist sein ‘äußerst aufwendiger Lebensstil’, der hohe monatliche Ausgaben und teure Geschenke umfasste. Trotz eines hohen Gehalts und beträchtlicher Boni konnte Benko seine Ausgaben nicht decken, was schließlich zu seiner Privatinsolvenz führte.

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Datenschutz bei der Vermietung: Was ist erlaubt?

In der Immobilienvermietung ist der Umgang mit personenbezogenen Daten von Mietinteressenten ein kritischer Punkt, insbesondere vor einer offiziellen Interessensbekundung. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) setzt klare Regeln: Daten dürfen nur mit Einwilligung der Interessenten erhoben werden, und diese Einwilligung muss freiwillig und dokumentiert sein. Vor einer Zusage dürfen nur notwendige Daten wie Name und Kontaktinformationen erfragt werden. Freiwillige Angaben, wie eine Schufa-Auskunft, dürfen nicht aufgrund eines berechtigten Interesses des Vermieters erhoben werden. Plattformen wie Immoscout bieten eine Lösung, indem sie es Mietinteressenten ermöglichen, ihre Daten selbstständig einzugeben und zu verwalten, was eine DSGVO-konforme Datenverarbeitung ermöglicht. Vermieter müssen sich strikt an diese Vorgaben halten, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.

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Massive Streiks drohen in der deutschen Baubranche

In Deutschland steht die Baubranche vor umfangreichen Streiks, nachdem die Arbeitgeberverbände einen Schlichterspruch abgelehnt haben. Die Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt (IG BAU) hat daraufhin Streiks angekündigt, die große und kleine Unternehmen betreffen werden. Der Schlichterspruch sah eine pauschale Einkommenserhöhung von 250 Euro und weitere Anpassungen vor, wurde jedoch von den Arbeitgebern wegen struktureller Mängel abgelehnt. Diese Entwicklung könnte erhebliche wirtschaftliche Folgen haben, da die Baubranche mit einem Umsatz von 162 Milliarden Euro im Jahr 2023 eine wesentliche Stütze der deutschen Wirtschaft ist. Die Gewerkschaft strebt nun eine Erhöhung von 500 Euro an, was die Kosten für die Unternehmen weiter in die Höhe treiben könnte.

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Wichtige Trends für Immobilienmakler in Deutschland

Der Artikel beleuchtet aktuelle Trends und Herausforderungen, mit denen Immobilienmakler in Deutschland konfrontiert sind. Es wird diskutiert, wie sich die Digitalisierung auf den Immobilienmarkt auswirkt und welche neuen Technologien dabei eine Rolle spielen. Zudem werden die Auswirkungen der aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen auf den Immobilienmarkt erörtert, einschließlich der Zinssätze und der Immobilienpreise. Der Artikel gibt auch einen Überblick über die rechtlichen Änderungen, die für die Branche relevant sind, und wie diese die Arbeit von Maklern beeinflussen könnten. Abschließend werden Tipps gegeben, wie Makler diese Herausforderungen bewältigen und sich an die veränderten Marktbedingungen anpassen können.

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Artikel von
Zeyni Feller
Zeyni Feller ist seit 2022 als erfahrene Online-Redakteurin bei JACASA tätig. Sie bietet fundierte Einblicke und praxisnahe Ratschläge, um Lesern eine verlässliche Orientierung in der Immobilienwelt zu ermöglichen.
Zeyni Feller

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