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Hausordnung in Mietshäusern: Tipps & Muster

Björn Kolbmüller Geschäftsführer
24. Mai 2024 / 16 Min. Lesezeit

Eine gut organisierte Hausordnung ist der Schlüssel für ein harmonisches Zusammenleben und das Wohlbefinden aller Mieterinnen und Mieter. So wird zum Beispiel geregelt, ob und wann das Treppenhaus gereinigt werden muss, welche Ruhezeiten gelten oder welche Gemeinschaftsräume zu welchen Zeiten von den Mieterinnen und Mietern genutzt werden dürfen. Gleichzeitig müssen Vermieter und Vermieterinnen aber auch einige Dinge beim Erstellen einer Hausordnung beachten.

In diesem Artikel möchten wir Ihnen einige hilfreiche Tipps zur Erstellung und Einhaltung einer Hausordnung in Mietshäusern geben, wie Sie sie effektiv gestalten und was genau in einer Hausordnung drin stehen darf.

Was ist eine Hausordnung?

Die Hausordnung bildet das zentrale Regelwerk für jedes Mehrfamilienhaus oder Gewerbeobjekt, unabhängig davon, ob es sich um Eigentumswohnungen oder Mietwohnungen handelt. Ihr Zweck besteht darin, das harmonische Zusammenleben innerhalb des Gebäudes zu fördern und den angemessenen Umgang mit dem Objekt zu regeln. Vorschriften und Regelungen der Hausordnung dürfen den allgemein gültigen Gesetzen aber nicht widersprechen.

Handelt es sich um Mietwohnungen, so ist die Hausordnung in den meisten Fällen Teil des Mietvertrages. Bei Eigentumswohnungen ist sie Teil der Gemeinschaftsordnung.

Darum ist eine Hausordnung wichtig im Mietshaus

Eine Hausordnung ist essenziell für ein harmonisches Zusammenleben in einem Miethaus. Durch klare Regeln und Vorgaben werden Konflikte vermieden und das Miteinander verbessert. Eine gut durchdachte Hausordnung sorgt dafür, dass sich alle Bewohnerinnen und Bewohner wohlfühlen und ihre Privatsphäre respektiert wird. Zudem schafft sie eine Grundlage für das reibungslose Funktionieren des Gebäudes und trägt zur Sicherheit aller bei.

In der Hausordnung können beispielsweise Ruhezeiten festgelegt werden, um lärmbedingte Streitigkeiten zu vermeiden. Auch das Thema Müllentsorgung und Reinigung sollte darin geregelt sein, um ein sauberes und gepflegtes Wohnumfeld zu gewährleisten. Des Weiteren können Regelungen zur Nutzung der Gemeinschaftsräume wie Waschküche oder Fahrradabstellraum aufgenommen werden.

Eine transparente und leicht verständliche Hausordnung ist besonders wichtig, um Diskussionen und Missverständnisse zu vermeiden. Daher sollten alle Bewohnerinnen und Bewohner diese erhalten und über etwaige Änderungen informiert werden. Sie stellt eine wichtige Grundlage für ein harmonisches Miteinander im Mietshaus dar und trägt entscheidend zum Wohlbefinden aller Bewohnerinnen und Bewohner bei.

Hausordnungen sind entscheidend für ein reibungsloses Miteinander und klare Regeln in Wohnanlagen. Björn Kolbmüller Björn Kolbmüller Geschäftsführer

Das sollte die Hausordnung beinhalten

Frau, die sich etwas skeptisch die Hausordnung anschaut.

Grundsätzlich sollte eine Hausordnung immer klar und verständlich formuliert sein, um Missverständnisse zu vermeiden. Zu den üblichen Punkten, die darin geregelt werden sollten, gehören beispielsweise die Reinigung der gemeinschaftlich genutzten Räume wie Treppenhaus und Keller, die Mülltrennung sowie Ruhezeiten und das Verbot von Lärmbelästigung.

Weitere Punkte, die unbedingt festgehalten werden sollten:

  • Regelungen zum Umgang mit Gemeinschaftseinrichtungen wie Waschmaschine oder Fahrradraum
  • Nutzung des Innenhofes
  • Pflege der Außenanlagen, darunter zum Beispiel auch Schnee- und Glatteisbeseitigung, insofern dies nicht von einem Dienstleister übernommen wird
  • Verhalten gegenüber Nachbarn und Besuchern
  • Rauchen
  • Grillen auf Balkon, Terrasse oder Garten
  • Aspekte, die speziell für das Mietobjekt relevant sind, wie beispielsweise Reglungen für Haustiere oder das Abstellen von Fahrrädern

Grundsätzlich sollte eine Hausordnung fair und ausgewogen sein und die Interessen aller Bewohner berücksichtigen.

Ruhezeiten

Ein zentraler Bestandteil der Hausordnung sind die Ruhezeiten, die dazu beitragen, diesen Ausgleich zu gewährleisten. Üblicherweise gelten bundesweit gesetzliche Ruhezeiten von 22 Uhr bis 6 Uhr sowie die Mittagsruhe, oft zwischen 13 und 15 Uhr, während derer laute Geräusche zu vermeiden sind. Das schließt laute Musik, Fernseher, Waschmaschinen oder andere lärmintensive Tätigkeiten ein. Auch an Sonn- und Feiertagen sollten diese Ruhezeiten eingehalten werden. Es ist wichtig, sich an diese Vorgaben zu halten, um ein harmonisches Miteinander zu sichern und Konflikte mit den Nachbarn zu vermeiden.

Nutzung von Gemeinschaftsräumen

Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Zusammenlebens in einem Mehrfamilienhaus. Solche Räume, wie Waschküchen, Fahrradkeller, Gärten oder Dachterrassen, stehen allen Bewohnern zur Verfügung und sollten daher pfleglich und rücksichtsvoll genutzt werden. Für eine reibungslose Nutzung ist es häufig sinnvoll, einen Nutzungsplan aufzustellen, der regelt, wann und wie die Bewohner die Räumlichkeiten verwenden können. Es ist essenziell, dass jeder die Einrichtungen nach Gebrauch sauber hinterlässt und eventuell vorhandene Regeln der Hausordnung beachtet.

Nutzung des Gemeinschaftsgartens

Gemeinschaftsgärten bieten Bewohnern die Möglichkeit, sich im Grünen zu entspannen und gemeinsame Zeit im Freien zu verbringen. Sie sind Orte der Erholung und des Miteinanders, weshalb eine respektvolle Nutzung besonders wichtig ist. Dazu gehört, dass Pflanzen und Einrichtungen wie Sitzgelegenheiten oder Spielgeräte gepflegt und nicht beschädigt werden. Müll sollte stets in den vorgesehenen Behältern entsorgt werden, damit der Garten für alle eine angenehme Umgebung bleibt. Oft gibt es auch hier Nutzungsregeln, etwa bezüglich Grillen oder der Durchführung von Feiern, die einzuhalten sind.

Hausordnung – Mustervorlage

Unsere Experten von Jacasa haben eine kostenlose Mustervorlage erstellt, an der sich Vermieter und Eigentümer orientieren können.

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Hier finden Sie die Hausordnung

Es gibt zwei Möglichkeiten, wo eine Hausordnung zu finden ist: entweder als Aushang im Hausflur oder aber als Anhang im Mietvertrag. Ist eine Hausordnung im Treppenhaus ausgehangen, dürfen hier keine verpflichtenden Aufgaben und Pflichten enthalten sein, die nicht auch im Mietvertrag vereinbart oder per Gesetz geregelt sind. Darunter zählen zum Beispiel die Schließzeiten der Haustür oder Ruhezeiten. Das bedeutet, Mieter und Mieterinnen sind nicht dazu verpflichtet, die Hecke zu schneiden, wenn dies lediglich im Aushang im Treppenhaus aufgeführt ist. Solche Aufgaben und Pflichten müssen dann im Mietvertrag stehen oder in der Hausordnung, welche dem Mietvertrag beigefügt ist. Gleiches gilt auch für spezielle Regelungen bezüglich Grillen auf dem Balkon oder Terrasse.

Muss eine Hausordnung im Mietvertrag enthalten sein?

Eine Hausordnung im Mietvertrag ist nicht verpflichtend. Sollen aber Aufgaben wie Winterdienst oder Pflege der Außenanlage auf die Mieter übertragen werden, so muss dies in einer Hausordnung im Mietvertrag geregelt werden.

Gut zu wissen

Bei einer Ferienwohnung ist es ratsam, klare Regeln aufzustellen, welche mit Unterzeichnen des Mietvertrages anerkannt werden. Eine Hausordnung für die Ferienwohnung kann als wichtiges Dokument dienen, falls es zu Konflikten kommt, obwohl es keine gesetzliche Verpflichtung dazu gibt.

Pflichten und Rechte aller Parteien in Bezug auf die Hausordnung

In Bezug auf die Hausordnung gibt es sowohl für Vermieter als auch für Mieter bestimmte Pflichten und Rechte, die es zu beachten gilt.

Rechte und Pflichten des Vermieters:

Die Vermieter haben die Pflicht, eine angemessene Hausordnung aufzustellen und diese den Mietern rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Dabei sollten sie darauf achten, dass die Regeln klar und verständlich formuliert sind, damit es zu keinen Missverständnissen kommt. Zudem müssen die Vermieter dafür sorgen, dass der Inhalt regelmäßig überprüft und bei Bedarf aktualisiert wird, um den aktuellen Bedürfnissen und Gegebenheiten gerecht zu werden.

Rechte und Pflichten des Mieters:

Die Mieter sind verpflichtet, die Hausordnung einzuhalten und dafür zu sorgen, dass ihre Besucher ebenfalls die Regeln beachten. Sie sollten sich an Ruhezeiten halten, Müll ordnungsgemäß entsorgen und auf Sauberkeit im Treppenhaus sowie den Gemeinschaftsräumen achten. Bei etwaigen Mängeln oder Verstößen sollten Mieter diese umgehend dem Vermieter melden, um eine schnelle Behebung zu ermöglichen. Gleichzeitig haben die Mieter auch bestimmte Rechte. Sie dürfen erwarten, dass die Regeln für alle Parteien gleichermaßen gelten und von Vermieterseite aus nicht einseitig angewandt wird. Zudem haben Mieter das Recht auf eine angemessene und zeitnahe Reaktion des Vermieters auf gemeldete Mängel oder Verstöße gegen die Hausordnung.

Ein harmonisches Zusammenleben in einem Mietshaus kann nur dann gewährleistet werden, wenn beide Seiten – Vermieter und Mieter – ihre Pflichten und Rechte respektieren und erfüllen. Dies erfordert eine offene Kommunikation sowie eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Hausordnung, um den Bedürfnissen aller Parteien gerecht zu werden.

Kann eine Hausordnung geändert werden?

Hängt die Hausordnung lediglich im Treppenhaus aus, kann der Vermieter diese jederzeit ändern. Ist sie allerdings Bestandteil des Mietvertrages, müssen Mieter und Mieterinnen den Änderungen zustimmen.

Diese Regeln dürfen nicht in einer Hausordnung enthalten sein

Trotz klarer Regelungen in der Hausordnung, gibt es immer wieder Streitigkeiten zwischen Mietern und Vermietern. Darf zum Beispiel nach 22 Uhr Wäsche gewaschen werden oder ist es erlaubt den Kinderwagen im Hausflur abzustellen? Nicht immer gibt es hierfür eine Einigung. Was aber definitiv nicht in einer Hausordnung stehen darf, sind folgende Punkte:

  • Kinderlärm darf nicht untersagt werden
  • Tierhaltung darf nicht per se verboten werden
  • Es dürfen keine Besuchsverbote auferlegt werden
  • Es darf kein generelles Dusch- oder Badeverbot nach 22 Uhr geben
  • Es darf keine explizite Regelung der Zimmertemperatur vorgeschrieben werden
  • Musizieren in der Wohnung darf nicht verboten werden
  • Das Abstellen von Kinderwägen darf nicht verboten werden
  • Die Nutzung des Fahrstuhls in der Nacht darf nicht verboten werden

Hausordnung wird nicht eingehalten

Hält sich ein Mieter nicht an die Regeln in der Hausordnung und verstößt zum Beispiel gegen die Ruhezeiten, dann kann der Vermieter diesen abmahnen. Durch diese Abmahnung wird der Mieter zum einen verwarnt und zum anderen dazu aufgefordert, sein Verhalten zu ändern. Verstößt der Mieter nach der Abmahnung immer noch gegen die Regeln aus der Hausordnung, kann der Vermieter ihm mit einer Kündigung drohen.

Bei Streitfällen bezüglich der Hausordnung ist es immer von Vorteil, miteinander zu reden und die Probleme in einem Gespräch zu klären. Haben Mieter untereinander Probleme, die die Regelungen betreffen, und der Konflikt kann nicht beiseite geschafft werden, kann der Vermieter hinzugezogen werden.

Gibt es die Hausordnung allerdings nur als Aushang im Treppenhaus, ist es schwierig einen Vertragsbruch nachzuweisen, da es sich lediglich um allgemeine Hinweise zum Verhalten handelt. In solchen Fällen können Vermieter erst nach mehrmaligen und schweren Verstößen abmahnen.

Was bei der Umsetzung der Hausordnung beachtet werden sollte

Bei der Umsetzung einer Hausordnung in einem Mietshaus gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten. Zunächst sollte sie allen Mietern rechtzeitig und klar kommuniziert werden. Dies kann beispielsweise durch einen schriftlichen Aushang im Treppenhaus oder durch eine E-Mail an alle Mieter erfolgen. Es ist wichtig, dass alle Bewohner über die Hausordnung informiert sind und sich entsprechend daran halten können.

Des Weiteren ist es ratsam auf ein faires und respektvolles Miteinander zu achten. Regeln sollten nicht nur erlassen, sondern auch gemeinschaftlich akzeptiert und eingehalten werden. Wenn es zu Meinungsverschiedenheiten oder Konflikten bezüglich der Hausordnung kommt, ist es empfehlenswert, das Gespräch zu suchen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Eine offene und freundliche Kommunikation unter den Mietern kann dazu beitragen, dass die Hausordnung reibungslos umgesetzt wird.

Außerdem sollten Mieter auf die Rechte und Pflichten aller Parteien achten. Es ist wichtig, dass sowohl Mieter als auch Vermieter ihre Verantwortung wahrnehmen und sich an die vereinbarten Regeln halten. Mieter sollten beispielsweise darauf achten, dass sie keine unerlaubten baulichen Veränderungen vornehmen oder Lärm vermeiden, insbesondere zu den Ruhezeiten. Vermieter sollten ihrerseits dafür sorgen, dass die Instandhaltung und Sauberkeit des Mietobjekts gewährleistet sind.

Abschließend ist es wichtig, dass die Umsetzung der Hausordnung kontinuierlich überwacht und bei Bedarf angepasst wird. Neue Mieter sollten beispielsweise über die Hausordnung informiert werden, sodass sie von Anfang an die Regeln kennen und einhalten können. Regelmäßige Kontrollen und gegebenenfalls auch konsequentes Handeln bei Verstößen können dazu beitragen, ein harmonisches Zusammenleben aller Mieter zu gewährleisten.

Sonderfall: Hausordnung bei Mietern und Wohnungseigentümern in einem Haus

Nicht selten kommt es vor, dass in einem Mehrfamilienhaus Mieter und Wohnungseigentümer zusammen wohnen. Doch gilt dann die Hausordnung für jeden? In diesem Falle bestimmt die Eigentümergemeinschaft während einer Eigentümerversammlung, wie die Hausordnung aussehen soll. An diese müssen sich dann Wohnungseigentümer wie Mieter gleichermaßen halten.

Gut zu wissen

Eine Hausordnung einer Wohnungseigentümergemeinschaft geht nicht automatisch an den Mieter über. Wenn ein Eigentümer also die Wohnung vermietet, und der Mieter oder die Mieterin gegen die Regeln verstößt, haftet der Eigentümer. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Eigentümer die Hausordnung immer dem Mietvertrag anhängen.

Wie kann ein harmonisches Zusammenleben sichergestellt werden?

Ein harmonisches Zusammenleben in einem Mietshaus ist von großer Bedeutung, um Konflikte zu vermeiden und ein angenehmes Wohnumfeld für alle Bewohner zu gewährleisten. Um dies sicherzustellen, gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten.

  1. Die Hausordnung sollte klar und verständlich formuliert sein.
  2. Sie sollte von allen Bewohnern eingesehen werden können.
  3. Alle relevanten Regelungen sollten enthalten sein.
  4. Gegenseitiger Respekt und Rücksichtnahme aller Bewohner füreinander.
  5. Offene Kommunikation zwischen den Bewohnern.
  6. Die Hausverwaltung oder der Vermieter sollte bei eventuellen Verstößen gegen die Hausordnung konsequent handeln.

Fazit

Eine gut durchdachte Hausordnung trägt maßgeblich zu einem harmonischen Zusammenleben in Mietshäusern bei. Sie legt Regeln und Richtlinien fest, die von allen Bewohnern eingehalten werden sollten, um Konflikte zu vermeiden und ein angenehmes Wohnklima zu schaffen. Durch klare Vorgaben und Verhaltensregeln wird das gemeinschaftliche Zusammenleben erleichtert und ein respektvoller Umgang unter den Mietparteien gefördert.

Die Hausordnung sollte verschiedene Aspekte des Zusammenlebens abdecken. Dazu gehören beispielsweise Ruhezeiten, das Säubern von Gemeinschaftsflächen, das ordnungsgemäße Entsorgen von Müll sowie Regelungen bezüglich des Parkens. Durch einheitliche Vorgaben können Missverständnisse und Unstimmigkeiten vermieden werden.

Bei der Umsetzung ist es wichtig, dass alle Bewohner informiert und einbezogen werden. Gemeinsame Besprechungen oder Rundschreiben können dazu beitragen, dass sich jeder über die Regeln im Klaren ist und diese akzeptiert. Zudem ist es wichtig, dass Verstöße gegen die Hausordnung konsequent geahndet werden, um die Ernsthaftigkeit der Regeln zu verdeutlichen.

Artikel von
Björn Kolbmüller
Björn Kolbmüller ist Gründer und Geschäftsführer der Eigentümer-Makler Plattform Jacasa in Berlin. Er ist seit über 15 Jahren in der Startup-Szene aktiv und beschäftigt sich rund um die Uhr mit dem Thema Immobilien.
Björn Kolbmüller

Häufige Fragen – Hausordnung

  • Was muss alles in einer Hausordnung stehen?

    Eine Hausordnung ist eine Aufstellung von Regeln und Bestimmungen für das Zusammenleben und den reibungslosen Ablauf in einem Wohngebäude. Einige wichtige Punkte, die in einer Hausordnung stehen können, sind Ruhezeiten, Sauberkeit und Müllentsorgung, Parkregelungen, Haustiere, Gemeinschaftseinrichtungen, Hausreinigung und Instandhaltung, Verhalten und Sicherheit sowie Mitteilungspflichten. Es ist wichtig, dass eine Hausordnung klar und verständlich formuliert ist. Je nach Gebäude und den Bedürfnissen der Bewohner kann sie individuell angepasst werden.

  • Welche Hausordnung gibt es?

    Es gibt verschiedene Arten von Hausordnungen, die je nach Art des Gebäudes und den Bedürfnissen der Bewohner variieren können. In Wohngebäuden gibt es oft eine Hausordnung, die von der Vermieterin oder dem Vermieter festgelegt wird und von den Mieterinnen und Mietern eingehalten werden muss. Diese Hausordnung kann Regeln für die Ruhezeiten, die Sauberkeit der Gemeinschaftsräume und den richtigen Umgang mit Haustieren enthalten. In Eigentumswohnanlagen kann die Hausordnung von einer Eigentümergemeinschaft festgelegt werden. Diese kann Regeln für die Instandhaltung des gemeinsamen Eigentums, wie zum Beispiel den Zustand der Gartenanlagen oder die Reinigung der gemeinsamen Flächen, beinhalten.

  • Wer macht die Hausordnung?

    Die Hausordnung wird in der Regel von der Hausverwaltung oder dem Vermieter erstellt. Sie wird den Mietern oder Eigentümern in der Regel durch Aushang im Treppenhaus oder durch Übersendung einer schriftlichen Mitteilung mitgeteilt. Es ist wichtig, dass sich alle Bewohner an die Hausordnung halten, um ein harmonisches Zusammenleben zu gewährleisten und Konflikte zu vermeiden. Hält sich ein Bewohner nicht an die Regeln der Hausordnung, kann es zu Konsequenzen wie Abmahnungen oder im schlimmsten Fall zur Kündigung des Mietvertrags kommen.

  • Hat jedes Haus eine Hausordnung?

    Ja, jedes Mehrfamilienhaus hat in der Regel eine Hausordnung. Die Hausordnung ist ein Regelwerk, das von den Hausbesitzern oder der Hausverwaltung aufgestellt wird, um ein geordnetes Zusammenleben in einem Wohngebäude zu gewährleisten.

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