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Gasheizungsverbot: Das gilt mit dem neuen Heizungsgesetz 2024

Björn Kolbmüller Geschäftsführer
8. Dec 2023 / 14 Min. Lesezeit

Vom Energieverbrauch zur Energiewende – ab 2024 tritt das neue Heizungsgesetz in Kraft, welches das Gasheizungsverbot für Neubauten vorsieht. Stattdessen dürfen nur noch erneuerbare Energien wie Wärmepumpen, Solarthermie oder Wasserstoff zum Heizen genutzt werden. Die Förderung für diese neuen Heizungen lohnt sich, da die Kosten langfristig gesenkt werden können.

Doch Habecks Heizungsgesetz sorgt noch immer für Unklarheiten, besonders was den Gebrauch von Gasheizungen angeht. Wir erklären Ihnen, ob das Gasheizungsverbot gekippt wurde, was genau im neuen Heizungsgesetz beschlossen wurde und welche Alternativen es für Sie als Eigentümer einer alten Gasheizung für umweltbewusste Wohnraumbeheizung gibt.

Das neue Heizungsgesetz 2024 und das Gasheizungsverbot

Mit der neuen Gesetzesnovelle wird das Gebäudeenergiegesetz (GEG) am 01. Januar 2024, mit dem Ziel, den CO₂-Ausstoß zu reduzieren und den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern, in Kraft treten. Bei vielen Hausbesitzern sorgt dies für Unsicherheit und Aufregung, gleichzeitig gibt das Heizungsgesetz auch klare Vorschriften und bietet somit Planungssicherheit.

Mit dem Verbot von fossilen Brennstoffen wie Erdgas soll ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaschutz gemacht werden, schließlich ist der Klimawandel eine globale Herausforderung, der auch wir in Deutschland begegnen müssen.

Das Verbot betrifft jedoch erstmal nur neue Heizungen, die ab 2024 in Neubauten installiert werden. Für Bestandsgebäude bleibt noch etwas Zeit – in kleineren Kommunen bis 2028 in größeren schon 2026. Allerdings gibt es auch einige Ausnahmen vom Gasheizungsverbot, wenn beispielsweise keine andere Möglichkeit besteht oder die Kosten unverhältnismäßig hoch wären.

Das bedeutet das Gasheizungsverbot für Sie

Das Gasheizungsverbot ist ein zentraler Bestandteil des neuen Heizungsgesetzes, das ab 2024 in Kraft treten wird. Ein komplettes Aus für bestehende Gasheizungen sowie Ölheizungen gibt es jedoch vorerst nicht. Zunächst sind vor allem Neubauten in Neubaugebieten betroffen, in denen ein neues Heizsystem eingebaut wird. Konkret bedeutet das: ab diesem Zeitpunkt dürfen keine neuen Gasheizungen mehr installiert werden. Stattdessen sollen mindestens 65 % erneuerbare Energien wie Photovoltaik und Wasserstoff sowie Wärmepumpen genutzt werden.

Für bestehende Gas- und Ölheizungen heißt das, sie dürfen zunächst einmal weiterlaufen. Auch, wenn Sie kaputtgehen und repariert werden können. Jedoch ist es nun nicht mehr gestattet, fossile Heizungen länger als 30 Jahre zu betreiben. Bis Ende 2044 muss also der Betrieb fossiler Heizungen spätestens eingestellt werden, denn ab 2045 dürfen fossile Brennstoffe nicht mehr zum Einsatz kommen, nicht im Neubau und auch nicht in Bestandsgebäuden.

Auch in Bestandsgebäuden wird die Verpflichtung, bei der Installation einer neuen Heizung mindestens 65 % erneuerbare Energien zu nutzen, in einigen Jahren kommen − im Juni 2026 für größere Kommunen und im Juni 2028 für alle übrigen Kommunen.

Wer jetzt dennoch auf eine Gasheizung setzt, muss sich langfristig umorientieren. Aber keine Sorge: Es gibt bereits viele alternative Heizsysteme, die effizienter und umweltfreundlicher sind. Dazu zählen zum Beispiel Wärmepumpen, Solarthermie oder auch Holzpellet-Heizungen. Auch moderne Brennwerttechnik kann dazu beitragen, den CO₂-Ausstoß zu reduzieren.

Alternativen zur Gasheizung: Diese Möglichkeiten gibt es

Es gibt mittlerweile zahlreiche Alternativen, die eine umweltfreundlichere Art des Heizens ermöglichen. Eine Möglichkeit ist die Nutzung erneuerbarer Energien wie beispielsweise Wasserstoff oder Photovoltaik. Auch Wärmepumpen sind eine Option, da sie die Energie aus der Umgebungsluft oder dem Erdreich nutzen.

Folgende Heizsysteme können als Alternative laut GEG genutzt werden:

  • Wärmepumpe: Die Wärmepumpe ist schon jetzt eines der beliebtesten Heizsysteme in Neubauten und gilt als Schlüsseltechnologie in der Wärmewende. Sie nutzt die Energie aus der Umgebungsluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser und wandelt sie in Wärme um. Eine Wärmepumpe kann bis zu 50 % Energie einsparen und somit auch Ihre Heizkosten deutlich reduzieren. Zudem arbeitet sie nahezu geräuschlos und benötigt nur wenig Platz.
  • Stromdirektheizung: Die Stromdirektheizung ist eine moderne und effiziente Art der Heizung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizungen, die Wasser oder Luft erwärmen und dann durch Rohre oder Kanäle in den Raum transportieren, erzeugt die Stromdirektheizung Wärme direkt im Raum. Das hat den Vorteil, dass keine Wärme verloren geht und Sie genau dort heizen können, wo es benötigt wird. Zudem sind Stromdirektheizungen sehr flexibel einsetzbar. Ein weiterer Pluspunkt der Stromdirektheizung ist ihre einfache Installation und der geringe Platzbedarf.
  • Holzpellets: Holzpellets sind eine umweltfreundliche Alternative zu fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas. Die Herstellung von Holzpellets erfolgt aus Abfallprodukten der Holzwirtschaft, wie Sägemehl oder Hobelspäne. Durch die Nutzung von Holzpellets können nicht nur Kosten gespart werden, sondern auch der CO₂-Ausstoß reduziert werden. Außerdem bieten sie eine hohe Effizienz bei der Energiegewinnung. Durch modernste Technik kann ein Wirkungsgrad von bis zu 90 % erreicht werden.
  • Fernwärme per Anschluss an das Wärmenetz: Die Entscheidung für eine Fernwärmeversorgung per Anschluss an das Wärmenetz ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll. Denn durch die Nutzung der Abwärme von Industrie- oder Kraftwerksanlagen wird Energie effizient genutzt und somit CO₂-Emissionen reduziert. Ein weiterer Vorteil liegt in der Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas. Stattdessen kann auf erneuerbare Energien wie Biomasse oder Geothermie zurückgegriffen werden. Auch die Versorgungssicherheit ist durch eine dezentrale Struktur des Wärmenetzes gewährleistet. Und nicht zuletzt profitieren auch die Verbraucher: Durch den Wegfall von Heizkesseln und Tanks entfällt nicht nur Platzbedarf, sondern auch Aufwand und Kosten für Wartung und Reparatur. Zudem ermöglicht ein Fernwärmeanschluss individuelle Regelungen der Heiztemperatur und -zeiten.
  • Solarthermie: Solarthermie ist eine der besten Möglichkeiten, um erneuerbare Energien zu nutzen und gleichzeitig Geld zu sparen. Die Technologie nutzt die Energie der Sonne, um Wasser oder Luft zu erwärmen, das dann zur Heizung von Gebäuden oder für Warmwasser verwendet werden kann. Im Vergleich zu herkömmlichen fossilen Brennstoffen ist Solarthermie nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch wirtschaftlicher. Die Installation von Solarthermieanlagen erfordert zwar eine gewisse Investition, aber langfristig amortisiert sich diese durch die Einsparungen bei den Heizkosten.
  • Hybridheizung: Eine Hybridheizung ist eine intelligente Lösung für all jene, die nach einer umweltfreundlichen und kostensparenden Heizmethode suchen. Sie kombiniert zwei verschiedene Energieträger – meist Gas oder Öl mit erneuerbaren Energiequellen wie Solarthermie oder Wärmepumpe – und optimiert so das Heizverhalten des Hauses. Die Hybridheizung passt sich dabei automatisch an die jeweiligen Bedingungen an und sorgt immer für eine effiziente Wärmeerzeugung. Durch den Einsatz von erneuerbaren Energien wird zudem der CO₂-Ausstoß reduziert, was nicht nur der Umwelt zugutekommt, sondern auch langfristig Kosten spart.
  • H2-Ready Gasheizung: Die H2-Ready Gasheizung ist eine innovative Technologie, die sich perfekt für den Einsatz in modernen Wohnhäusern eignet. Sie ermöglicht es, das Heizen mit 100 % Wasserstoff zu einem späteren Zeitpunkt problemlos einzuführen und somit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Mit dieser zukunftssicheren Lösung können Hausbesitzer schon heute auf eine umweltfreundliche Alternative setzen und dabei von einer hohen Energieeffizienz profitieren.

Beratungspflicht laut GEG

Die Beratungspflicht laut GEG (Gebäudeenergiegesetz) ist unumgänglich, wenn es um die energetische Sanierung von Gebäuden geht. Als Bauherr oder Eigentümer sind Sie verpflichtet, sich von einem Fachmann beraten zu lassen und ein Energieeffizienzkonzept erstellen zu lassen, bevor Sie Ihr Gebäude errichten oder modernisieren. Ziel ist es, den Energiebedarf des Gebäudes so gering wie möglich zu halten und somit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Gleichzeitig werden durch das Energieeffizenzkonzept konkrete Maßnahmen aufgezeigt, mit denen Sie den Energieverbrauch Ihres Hauses senken können. Dazu gehören beispielsweise der Einsatz erneuerbarer Energien, eine bessere Wärmedämmung oder effizientere Heizsysteme.

Eine Beratung durch einen Experten ist aber nicht nur wichtig, um hohe Einsparpotenziale nutzen zu können, sondern auch, weil bei Sanierungen zahlreiche gesetzliche Vorgaben beachtet werden müssen. Ohne eine fachkundige Beratung besteht das Risiko, dass die Anforderungen des GEG nicht erfüllt werden und somit Bußgelder drohen.

Zudem bietet eine professionelle Beratung auch finanzielle Vorteile. Durch Förderprogramme können bis zu 40 % der Investitionskosten abgedeckt werden. Diese Fördermittel sind jedoch an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, die nur durch eine qualifizierte Beratung erfüllt werden können.

Vorteile einer umweltfreundlichen Heizungsanlage ohne fossile Brennstoffe

Eine umweltfreundliche Heizungsanlage ohne fossile Brennstoffe bietet viele Vorteile im Vergleich zu Gasheizungen. Zum einen sind die Betriebskosten oft niedriger, da erneuerbare Energien wie Photovoltaik oder Wärmepumpen genutzt werden können. Diese Technologien haben in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht und sind mittlerweile sehr effektiv und zuverlässig.

Zusätzlich gibt es auch Förderungen für den Umstieg auf alternative Heizsysteme, was die Kosten weiter senken kann.

Aber nicht nur finanziell lohnt sich eine neue Heizung, sondern auch für die Umwelt und das Klima: Durch den Verzicht auf fossile Brennstoffe wird der CO₂-Ausstoß deutlich reduziert, was einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Auch Wasserstoff als alternative Energiequelle bietet hier großes Potenzial.

Förderungen für den Umstieg auf alternative Heizsysteme

Im Zuge des neuen Heizungsgesetzes, das ab 2024 in Kraft tritt und ein Verbot von Gasheizungen in Neubauten vorsieht, ist es für Hausbesitzer wichtig zu wissen, wie man den Umstieg auf eine umweltfreundliche Heizungsanlage am besten bewerkstelligen kann.

Eine Möglichkeit hierfür sind Förderungen für alternative Heizsysteme. Denn trotz höherer Anschaffungskosten lohnt sich der Umstieg auf erneuerbare Energien langfristig.

Neben einer Grundförderung von 30 %, welche Sie für den Umstieg auf erneuerbare Energien bekommen, haben Sie zusätzlich die Möglichkeit einen Geschwindigkeitsbonus von 20 %, einen einkommensabhängigen Bonus von 30 % und einen Innovationsbonus von 5 % zu bekommen.

Bedenken Sie jedoch, dass Sie maximal eine Förderung von 70 % auf förderfähige Kosten von maximal 30.000 € bekommen können. Außerdem gibt es bestimmte Voraussetzungen, welche erfüllt sein müssen, um eine Förderung vom Bund zu bekommen.

Nichtsdestotrotz ist der Umstieg auf erneuerbare Energien ein wichtiger Schritt in Richtung Energiewende, weshalb diese Förderungen einen Anreiz schaffen sollen.

Ausnahmen vom Gasheizungsverbot: Wann ist eine Weiterverwendung möglich?

Natürlich können Gasheizungen nicht von heute auf morgen verschwinden, zumal sich nicht jeder eine Umrüstung auf die Schnelle leisten kann und teilweise auch die Gegebenheiten für ein neues Heizsystem nicht gegeben sind.

Dementsprechend dürfen Gasheizungen, die vor Inkrafttreten des Heizungsgesetzes 2024 eingebaut werden, bis spätestens 31. Dezember 2044 betrieben werden. Alte, kaputte Gas- und Ölheizungen dürfen repariert werden, dürfen allerdings nach Ablauf von 30 Jahren nicht weiter betrieben werden. Außer, es handelt sich um einen Niedertemperatur- oder Brennwertkessel, eine Heizungsanlage mit weniger als 4 oder mehr als 400 Kilowatt oder Sie bewohnen die Immobilie selbst seit dem 1. Februar 2002. Kommt es jedoch zu einem Eigentümerwechsel, müssen die neuen Eigentümer innerhalb von zwei Jahren auf erneuerbare Energien umrüsten.

Auch, wenn Sie schon eine neue Heizung bestellt haben, diese aber nicht zeitnah geliefert werden kann, dürfen Sie die alte Ölheizung weiter nutzen oder eine günstige Alternative einbauen.

Vorteile des Gasheizungsverbots für Umwelt und Klima

Das Gasheizungsverbot ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, wenn es um den Schutz unserer Umwelt und unseres Klimas geht. Denn Gasheizungen sind bekanntermaßen einer der größten Verursacher von CO₂-Emissionen im Haushalt. Außerdem sind sie teuer im Betrieb.

Durch das Verbot können wir also einen großen Beitrag leisten, um unsere Treibhausgasemissionen zu reduzieren und somit dem Klimawandel entgegenzuwirken. Durch den Verzicht auf fossile Brennstoffe wird der Ausstoß von schädlichem CO₂ reduziert, was einen positiven Einfluss auf den Treibhauseffekt und somit auch auf das Klima hat. Zudem werden durch die Umstellung auf alternative Heiztechnologien auch andere Schadstoffemissionen verringert, wie beispielsweise Stickoxide oder Feinstaub. Auch die Abhängigkeit von Energieimporten aus anderen Ländern kann durch eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien und effizienterer Technologien reduziert werden.

Zum anderen lohnt es sich auch finanziell, auf alternative Heizsysteme wie Wärmepumpen oder Solarthermie-Anlagen umzusteigen, da diese Systeme langfristig günstiger sind als Gasheizungen. Zudem fördert das Gasheizungsverbot auch die Nutzung erneuerbarer Energien wie beispielsweise Wärmepumpen oder Solarenergie und macht den Umstieg zusätzlich attraktiv.

Herausforderungen beim Umstieg auf alternative Heizsysteme

Der Umstieg auf alternative Heizsysteme kann eine große Herausforderung darstellen. Viele Hausbesitzer sind skeptisch und haben Angst vor den Kosten und dem Aufwand, der damit verbunden ist. Doch die Vorteile liegen auf der Hand: Eine umweltfreundliche, effiziente Heizung senkt nicht nur die Energiekosten, sondern schont auch die Umwelt.

Eine der größten Herausforderungen beim Umstieg auf alternative Heizsysteme ist die Wahl des richtigen Systems. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten wie Wärmepumpen, Solarthermie oder Biomasseheizungen. Jedes System hat seine eigenen Vor- und Nachteile und muss individuell auf das jeweilige Gebäude abgestimmt werden. Außerdem erfordert die Installation von alternativen Heizsystemen oft auch bauliche Veränderungen im Haus oder in der Wohnung. Hierbei kommt es nicht nur auf die technischen Anforderungen an, sondern auch auf ästhetische Aspekte. Schließlich möchte niemand, dass ein hässliches Kaminrohr durch das Wohnzimmer führt.

Darüber hinaus gibt es auch wirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen. Oftmals sind alternative Heizsysteme teurer in der Anschaffung als herkömmliche Öl- oder Gasheizungen. Es ist daher wichtig, eine realistische Einschätzung der finanziellen Auswirkungen vorzunehmen. Doch langfristig gesehen lohnt sich die Investition allemal: Die Einsparungen bei den Energiekosten gleichen die höheren Anschaffungskosten schnell wieder aus.

Nicht zuletzt muss auch die Installation des neuen Heizsystems sorgfältig geplant und durchgeführt werden. Dabei sollten Fachleute hinzugezogen werden, um mögliche Fehlerquellen zu vermeiden und eine optimale Funktion des Systems sicherzustellen.

Trotz dieser Herausforderungen sollte das Gasheizungsverbot als Chance gesehen werden, um den Einsatz fossiler Brennstoffe zu reduzieren und nachhaltigere Alternativen zu fördern. Mit der richtigen Beratung und Unterstützung können Sie als Hausbesitzer erfolgreich auf erneuerbare Energien umsteigen und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Artikel von
Björn Kolbmüller
Björn Kolbmüller ist Gründer und Geschäftsführer der Eigentümer-Makler Plattform Jacasa in Berlin. Er ist seit über 15 Jahren in der Startup-Szene aktiv und beschäftigt sich rund um die Uhr mit dem Thema Immobilien.
Björn Kolbmüller

Häufige Fragen – Gasheizungsverbot

  • Wie lange darf man noch eine Gasheizung betreiben?

    Es gibt keine klare Antwort darauf, wie lange man noch eine Gasheizung betreiben darf. Es hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise dem Alter der Heizung, ihrer Effizienz und Umweltfreundlichkeit sowie den gesetzlichen Bestimmungen. Generell gilt jedoch, dass Gasheizungen die älter als 30 Jahre sind, ausgetauscht werden müssen.

  • Sind Gasheizung ab 2024 verboten?

    Ab 2024 wird es ein Verbot für neue Gasheizungen geben. Dies ist Teil des Klimapakets der Bundesregierung, das darauf abzielt, den CO₂-Ausstoß zu reduzieren und die Klimaziele zu erreichen. Das Verbot betrifft jedoch erstmal nur Neubauten in Neubaugebieten und nicht bestehende Gebäude mit Gasheizungen.

  • Kann ich 2024 noch eine neue Gasheizung einbauen?

    Im Jahr 2024 ist es noch möglich, eine neue Gasheizung einzubauen. Allerdings müssen dabei bestimmte Vorgaben und Anforderungen beachtet werden, die sich aus den aktuellen gesetzlichen Regelungen ergeben.

  • Was, wenn Gasheizung nach 2024 kaputtgeht?

    Geht eine Gasheizung kaputt und ist noch keine 30 jähre alt, darf diese übergangsweise repariert und weiterhin betrieben werden.

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